Über uns

Wir, das sind meine Tochter Tanja, mein Enkelsohn Julian, meine Enkeltochter Maya und ich, Dr. Nadja Heinrich. Wir wohnen am Nordrand von Berlin in dem kleinen Ort Bergfelde. Daher stammt auch unser Zwingername. Hunde haben uns das ganzes Leben lang begleitet und meistens waren es mehrere unterschiedlicher Rassen. Da gab es Teckel „Lissy“ (12 Jahre), Boxer „Jack“ (11 Jahre), Cocker Spaniel „Baffy“ (15 Jahre) und Teckel „Max“ (16 Jahre).

Auf den Rhodesian Ridgeback sind wir 1991 gekommen, als wir einen Nachfolger für unseren Boxer gesucht haben. „Ashley von der Bieselheide“, gezüchtet von der Familie Papendorf, war der Hund, der unsere große Liebe für diese Rasse entstehen ließ. Hier muß ich wirklich alle warnen: „Vorsicht, der Rhodesian Ridgeback macht süchtig! Erst hat man einen, dann zwei ... und dann auch schon gleich das ganze Haus voll“.


Und so kam auch bei uns als Nachfolgerin von Baffy die Hündin „Ashi von der Stüdenbach“, gezüchtet von Günther Werner, als 2. Ridgeback ins Haus. Leider dauerte die Freude nicht lange, da Ashi im Alter von 2,5 Jahren infolge schwerer Krankheit für immer von uns ging... Nie hab ich einen Hund mehr trauern gesehen wie Ashley, der seine heiß geliebte Partnerin verloren hatte. Er verweigerte jegliches Futter und suchte sie noch wochenlang... So kamen in der Folgezeit Aimee, Hannah und Chanzi dazu. Für Ashley war aber nie wieder eine „Ashi“ dabei. Als Rudelführer hat er bis zu seinem Tod mit fast 12 Jahren für Ruhe und Ordnung im Rudel gesorgt. Wie wichtig eine solche Aufgabe ist, haben wir erst gemerkt, als Ashley nicht mehr da war und über Wochen hinweg Rang-kämpfe und Unruhen auf der Tagesordnung standen. Nun hat Aimee diese Aufgabe übernommen.

 


Das Interessante an der Rasse ist ihre Vielseitigkeit, ihr Sozialverhalten untereinander im Rudel, aber auch im Zusammenleben mit uns Menschen und ihre Ursprünglichkeit oder Eigenständigkeit, die sie sich trotz Gehorsamsprüfungen bewahren. Kein Ridgeback ist wie der Andere. Als Biologin finde ich es spannend herauszufinden, auf welchem Gebiet die Stärken des jeweiligen Hundes liegen. Wir fahren zwar gelegentlich zu Ausstellungen und freuen uns auch über Erfolge, aber sie sind nicht so unser „Ding“. Dagegen kann man uns regelmäßig auf mehreren Hundeplätzen und Hundeschulen, auf Feldern und in Wäldern oder in der Stadt und neuerdings auch auf der Hunderennbahn bei der „Arbeit“ antreffen.



Irgendwann reifte auch der Gedanke an die eigene Zucht. Meine Ansprüche dabei sind hoch: in erster Linie will ich gesunde, wesensfeste und vitale Hunde züchten. Das Schönheitsideal rangiert bei uns erst an 2. Stelle. Natürlich freue ich mich riesig über jeden Erfolg der Nachzucht auf Ausstellungen, aber wichtiger sind mir ihre Gesundheit und wie sie mit ihrer Umwelt klar kommen. Deshalb spielen bei der Aufzucht der Welpen meine Enkelkinder auch eine besondere Rolle.

 

 

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